Corona Colonia - das erste "Pandemie"-Zillchen

Großes Finale mit Merkel, Obama und Putin

Die heilige Corona ist nicht gut auf Köln zu sprechen. Mehrfach hatte sie auf Anerkennung aus Colonia gehofft und dann mitansehen müssen, dass 966 ihre Reliquien in den Aachener Dom gebracht wurden und nicht in den Dom zu Köln. Dort hatten schon drei heilige Könige Platz genommen und deren drei Kronen waren ins Stadtwappen aufgenommen worden, während die eigentliche Namensgeberin der Krone ("Corona") unbeachtet geblieben war. Als dann im Mai 2020 der ehemalige Pressesprecher des Erzbistums Köln der heiligen Corona den Status einer weltweit bedeutenden "Pandemieheiligen" absprach, obwohl sie an vielen Orten als solche verehrt wird, beschließt Corona, sich an Köln zu rächen und insbesondere die Kölner Männer zu verführen. Sie liefert ihnen Corona-Freibier in großen Mengen. Wegen der stadtweit massenhaft messbaren Alkoholfahnen werden alsbald Abstandsregeln eingeführt.

Als sie auch noch kostenlose Corona-Zigarren in riesigen Mengen verteilt und damit Geist und Umwelt vernebelt, wird das Tragen eines Nasen- und Mundschutzes angeordnet. Schließlich verspricht sie den den eitlen Kölnern noch Corona-Ehrenkränze und ewigen Ruhm, wenn sie sich in einem neuen TV-Wettbewerb "Best Man best Woman" (BMBW) besonders schön als Frau verkleiden. Da schaltet sich Mutter Colonia ein. Sie und die Kölner Frauen haben längst bemerkt, dass die Aufführung des nächsten Divertissementchens auf dem Spiel steht, was niemals der Fall sein darf. Wer bei der Auseinandersetzung zwischen Colonia und Corona wohl gewinnen wird?