Die kölsche Witwe

Dirk Pütz als kölsche Witwe
Hauptdarsteller Dirk Pütz als kölsche Witwe

Kaum wandert man aus Köln aus, um rheinabwärts sein Glück zu finden, stirbt unversehens der reiche Gatte - seines Zeichens "Senfbaron" im Tal der Düssel - und man kann sein Fühler wieder nach Köln ausstrecken. Aber nicht ohne gehörig in den Wunden herum zu stochern, die man im dünkelhaften Köln vor der Flucht erleiden musste. So lässt sich in gebotener Kürze der Stoff zusammenfassen, aus dem das höchst vergnügliche und kurzweilige Divertissementchen 2011 gestrickt war.

"Die kölsche Jungfrau" war die Premiere für Autor und Regisseur Kalle Kubik. Nachdem er im Jahr 2010 dem bereits schwer erkrankten Fritz-Dieter Gerhards assistiert hatte, übernahm er für dieses Stück die volle Regie-Verantwortung. Das Kölner Publikum mit großem Applaus und nahezu ausverkauften Veranstaltungen, dass die neue Linie den Geschmack trifft.

Erstmals fand im Rahmen dieses Divertissementchens auch eine Aktion zur Werbung neuer KMGV-Mitglieder im Foyer des Opernhauses statt. Mit großem Erfolg, der allerdings auch nötig war. Denn zwischenzeitlich war auch für den geneigten Zuschauer zu bemerken, dass das Ensemble zahlenmäßig über die Jahre doch verloren hatte. Mit dieser Aktion konnte die Basis dafür gelegt werden, dass das Ensemble ab 2012 wieder auf die "Sollstärke" von rung 100 Mitspielern steigt.