Divertissementchen 2019: »OFFENBACH«

Das neue Divertissementchen feiert Premiere am 2. Februar 2019

Zillche 2019

Nach den Erfolgen der letzten Spielzeiten mit ausverkauften Vorstellungen im StaatenHaus der Oper Köln widmet sich die Bühnenspielgemeinschaft "Cäcilia Wolkenburg" 2019 - zu seinem 200. Geburtstag - dem großen Kölner Sohn Jacques Offenbach.

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»OFFENBACH« erfindet die Operette in Köln

Seit 22 Jahren lebt der Kölner Jakob ´Köbes´ Eberst jetzt schon in Paris und nennt sich hier Jacques Offenbach. Doch trotz seiner sprudelnden Ideen und seinem Arbeitseifer will der ganz große Durchbruch einfach nicht gelingen. Zu unübersichtlich die Verstrickungen der Pariser Kulturpolitik, in der seine beißende Satire und ironische Kritik kein Zuhause findet. Während seine Musik in Paris geliebt wird, steckt der geniale Künstler mit seinem Theater in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dann will auch noch seine Frau seinen exzessiven Lebensstil nicht länger mitmachen und fährt zur Kur nach Bad Ems. Drei Wochen vor der geplanten Premiere seines mit Kritik an den Regierenden gespickten Stückes wird sein Theater stillgelegt. Nur wenn er einer Jury ein neues, wirklich geniales Stück vorlegt, soll er seine Konzession zurückbekommen.

Drei Wochen hat er Zeit, um mit seinen Librettisten die richtige Inspiration zu finden.

Offenbach flieht nach Köln. Und tatsächlich inspiriert ihn die kölsche Heimat und das Treffen mit den Eltern und seinen alten Freunden und seine Produktivität kehrt zurück. Im Puppentheater „Hänneschen“ spielt man gerade ein Stück über den „Lachenden Olymp“. Die Idee zum „Orpheus in der Unterwelt“ entsteht. Auf seiner Geige improvisiert Offenbach in einem kölschen Brauhaus den „CanCan“. Kölsche Witwen, Freundinnen seiner Mutter, tanzen dazu zum ersten Mal die später berühmten Schrittfolgen mit geworfenen Beinen.

In Paris zeigt Offenbach im „Café Cordiale“ eine Voraufführung des „Orpheus“. Eine Jury soll entscheiden, ob das Stück zugelassen und Offenbachs Theater wieder eröffnet werden soll. Alles was er an Finanzen aufbringen kann steckt Offenbach in diese Produktion und setzt alles auf eine Karte. Seine Gegner haben, verbündet mit einigen Kritikern, bereits einen Verriss für den „Figaro“ verfasst, der Offenbach allerdings vor der Veröffentlichung zugespielt wird. Offenbach nimmt den Verriss unmittelbar in sein Stück auf und startet damit eine Gegenintrige.

Ob der „Orpheus“ bei der Jury ankommt, bleibt bis zum Schluss der Voraufführung ungewiss. Da erhebt sich in der letzten Reihe Kaiser Napoleon III. und applaudiert begeistert. Seine Frau hatte ihn zum Besuch der Aufführung gebeten, nachdem sie bei ihrer Kur in Bad Ems die Frau Offenbach kennen gelernt hatte. Auch das Ehepaar Offenbach ist also am Ende wieder versöhnt.

Die Uraufführung von „Orpheus in der Unterwelt“ im wieder eröffneten „Theatre Bouffes Parisiens“ Offenbachs zur Weltausstellung 1858 wird ein voller Erfolg. Der Siegeszug des Jacques Offenbach ist nicht mehr aufzuhalten.


Regie & Libretto: Lajos Wenzel
Musikalische Arrangements: Thomas Guthoff
Musikalische Leitung: Bernhard Steiner, Christopher Brauckmann, Steffen Müller-Gabriel

Liedtexte: Johannes Fromm, Manfred Schreier
Choreografie: Jens Hermes, Katrin Bachmann
Bühne: Thomas Pfau

Kostüme: Judith Peter

Licht: Hans Toelstede
Orchester: Bergische Symphoniker, Westwood Slickers
Gesamtleitung: Jürgen Nimptsch

Die Aufführungstermine finden Sie in unserem Flyer.

Tipp: Nutzen Sie die Zeit bis zur Premiere und stöbern Sie in den Bildern der Aufführungen der letzten Jahre >>